X-Com Apokalypse

In diesem Spiel geht es darum, eine Stadt vor Außerirdischen zu beschützen, indem man UFO´s abschießt und im Kampfeinsatz Aliens gefangen nimmt. Hier die genauere Spielstory: Wir schreiben das Jahr 2084. Der Treibhauseffekt und andere Umweltkatastrophen zwangen den Großteil der Menschheit, auf dem Mond und dem Mars Kolonien zu gründen und dort ein neues Leben zu führen. (Ob’s wirklich noch knapp 90 Jahre dauern wird?). Auf der völlig verschmutzten Erde mit der lebensfeindlichen Atmosphäre wurden riesige Stadtkomplexe errichtet, in denen ein eigener Lebenskreislauf stattfindet. Eine dieser Städte ist Mega-Prime. Dort gibt’s jedoch starke soziale Unruhen: Die Regierung schaut nahezu untätig zu, wie sich Sekten und andere Organisationen bekämpfen. Inmitten dieser Turbulenzen auch noch das: Aliens errichten ein Dimensionstor über der Stadt...

Diese Aliens „schleichen“ sich in die verschiedenen Organisationen ein, um dadurch allmählich die Macht in der Stadt zu übernehmen. Zur Bekämpfung der Aliens wird die Spezialeinheit „X-COM“ herangezogen. Diese Agenten haben die Aufgabe, Außerirdische in menschlichen Körpern zu identifizieren, die Pläne der Eindringlinge aufzudecken und die Kultur der Aliens auszukundschaften. Dazu muss man die Technologien der Aliens erforschen und für eigene Zwecke benutzen.

In diesem Spiel muss man außerdem die eigenen Einheiten trainieren und selbst neue Technologien entwickeln. Die „X-COM“-Truppe erhält dafür wöchentlich finanzielle Zuschüsse von der Regierung. Erst wenn die Aliens und deren technische Ausrüstung ausreichend untersucht worden sind, kann man sie bekämpfen. Bis dahin hat man allerdings genug Aufgaben in der Stadt zu erledigen.... Selbstverständlich übernimmt der Spieler die Leitung dieser Truppe. Ich finde das Spiel recht gut, weil man sich um viele verschiedene Dinge kümmern muss. So muss man ständig schauen, dass man genügend Nachschub bekommt, dass die Forschung weitergeht und dass die Herstellung der Ausrüstung auch funktioniert. Aber man muss auch darauf achten, dass man nicht zuviel zerstört, weil es sonst zu diplomatischen Zwischenfällen kommt. Außerdem bringt dies dem Spieler einen Minuspunkte ein. Doch schaut es Euch selber an, der Preis lässt sich sehen.

 

Ich zähle Euch einmal einige Minus- und Pluspunkte des Spiels auf:

 

+ Gute Animation, z.B. bei Beschuss einstürzende Gebäude

+ Individuelle Soldaten

+ Gefechte mit bis zu 36 Söldnern

+ Diplomatie ist notwendig

+ Strategie ist notwendig

- Die Soldaten sehen mit ihrer Ausrüstung gleich aus

Fazit: Es ist ein gutes Spiel mit Mängeln im Detail, z.B. Grafik und Sound sind nur absoluter Durchschnitt. Strategiefans sind jedoch wirklich gut bedient! Und: Ein Preis von etwa 15 Euro ist doch nicht schlecht. Also passt auf, dass Ihr keine eckigen Augen bekommt.