Digitale
Modernisierung – Die Computer Technik in der Gesellschaft |
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Eine Frage, die ich klären möchte ist, was ist denn überhaupt ein Digitales Bild? Ein digitales Bild ist eine zweidimensionale Fläche, deren Aussehen durch eine Menge von Pixeln (Bildpunkten) beschrieben wird, für jedes dieser Pixel liegen digital kodierte Werte vor, die innerhalb eines Farbsystems seine Farbigkeit beschreiben. Diese Repräsentation des Bildes als einzelne Bildpunkte ermöglicht eine beinahe unbegrenzte Bearbeitungsmöglichkeit, weil jedes dieser Pixel beliebig verschiebbar, färbbar und austauschbar ist. Das kann man an einigen Beispielen beweisen. Vielleicht kennen sie ja den „Tourist Guy“ welcher auf dem World Trade Center posiert, während ein Flugzeug anfliegt. Ich denke, dass der Tourist Guy ein Produkt der modernen Bildbearbeitung ist. Ich habe ein wenig recherchiert. Die Darstellung ist recht realistisch gelungen, allerdings gibt es einige Widersprüche. |
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Zum einen ist die Aussichtsplattform um die Zeit des Zweiten Einschlags noch
geschlossen gewesen, und zum anderen wäre wohl kaum einer so kaltblütig, sich
dort oben ablichten zu lassen, obwohl im anderen Turm bereits der Alarm heult.
Das Bild muss demnach früher Entstanden sein. Außerdem ist das Flugzeug in
Wirklichkeit in einer Wende angeflogen. Im Internet gibt es viele weitere spaßige Bilder mit diesem Zeitgenossen unter: http://www.iconsofindustry.org/touristguy/
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Noch vor knapp 20 Jahren waren die modernsten Homecomputer wie AT-286, C64, ATARI, ZX80 kaum in der Lage, ein Bild anzuzeigen. Der damalige Stand der technischen Entwicklung: langsame Prozessoren mit Takt Frequenzen von wenigen Hertz mit wenig Speicher, manchmal nur acht Kilobyte, kleine unkomfortable Speichermedien, textbasierte Betriebsysteme, monochrom Monitore. Aber auch schon damals gab es Möglichkeiten Bilder auf den Monitor zu zaubern, und zwar indem Zeichen das Bild definierten. Die simpelsten haben sicher schon viele gesehen, den Smiley :-) . Aber es gab bzw. gibt auch einige fortgeschrittene Graphiken, wie z.B. hier rechts. Später war es auch möglich, bessere Bilder zu betrachten, weil auch größere Speichermedien verwendet werden konnten. Davon hat natürlich auch die Spieleindustrie profitiert, denn nun war es auch möglich grafische Benutzeroberflächen zu verwenden. Dadurch ließ auch die nächste Generation der Computerspiele nicht lange auf sich warten. Ab diesem Zeitpunkt konnte man bereits eine comicartige Graphik auf den Monitor bringen. Eines der ersten Spiele mit Vollfarbgraphik war Dune (1992); dies war auch das erste Echtzeitstrategie Spiel. Übrigens wurde das Spiel von einem Buch von Frank Herbert abgeleitet, wovon auch schon Kinofilme gedreht wurden. Nach Dune folgte eine wahre Flut von weiteren Echtzeitstrategie Spielen wie Zum Beispiel Command & Conquer, Z, Warcraft, usw. die anderen Spielgenre lasse ich besser außen vor, weil es den Rahmen sprengen würde alle aufzuzählen. Damals konnte man noch von Glück reden, wenn man Freund und Feind unterscheiden konnte. |
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Heute stellt sich die technische Situation in allen Bereichen zum Glück vollkommen anders dar. Die Taktfrequenzen der Prozessoren, der Arbeitsspeicher und die Speicherkapazitäten der Festplatten liegen um ein Vielfaches höher als vor einigen Jahren. Auch der Fortschritt der Graphikkarten ist nicht zu verachten. Dank dieser Ressourcen gibt es heute bereits Spiele, die eine hochaufgelöste Graphik mit vielen Details schaffen können. | ![]() |
| Vergleichen sie doch einmal den Screenshot von Dune(1992)(links) und Dune- Emperor (Fortsetzung von Dune)(2002)(Rechts) in zehn Jahren hat sich einiges getan, aber es ist noch keine greifbare Grenze in Sicht. Die Spiele und Anwendungen werden immer bessere Darstellungen bieten; in einigen Jahren wird es vermutlich selbst auf dem Heimcomputer möglich sein, Spiele in Spielfilmqualität in Echtzeit zu spielen. | ||
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Die Filmindustrie setzt bereits jetzt auf diesen Trend. Denken wir zum Beispiel an die digitalen Effekte und Kreaturen in Herr der Ringe oder Star Wars Episode II. In Star Wars wurden z.B. über 95% aller Szenen digital nachbearbeitet. Zum Großteil wurden die Schauspieler vor einem Bluescreen oder Greenscreen aufgenommen und später woanders eingefügt. Ein Bluescreen ist übrigens kaum etwas anderes als eine Blaue oder Grüne Leinwand, die einige Punkte zur Orientierung hat, um später den Hintergrund einzufügen, der später im Film zu sehen sein wird. Diese Technik gibt es zwar schon länger, aber erst mit Hilfe modernster Computer ist es möglich geworden die Umgebungen so realistisch darzustellen, dass man es kaum erkennen kann, ich würde behaupten, es ist unmöglich, noch zwischen real und virtuell zu unterscheiden. Und das alles ist nur durch den Pionier George Lucas (Erfinder von Star Wars) möglich geworden, denn er war der erste, der diese Techniken anwendete. In einem Interview sagte er, dass er die Sequels zur Star Wars Trilogie nur dreht, weil es nun endlich technisch so gut möglich sei, die gewünschten Effekte zu erzielen. Ich möchte nun das Beispiel von Star Wars Episode II aufgreifen, weil ich davon das „Making of“ gesehen habe. Der erste Schritt ist das Drehbuch. Darauf folgen die Prävisualisierungen. Dies ist praktisch der Nachfolger des Storybord, in dem Zeichnungen von einzelnen Szenen gezeichnet wurden. Dank der modernen Technik ist es aber nun möglich, Szenen des Films im Computer zu Planen und daraus einen kurzen Film zu machen. Währendessen laufen die Dreharbeiten, wie bereits erwähnt werden auch einige Aufnahmen vor einem Bluescreen gemacht. Dabei ist natürlich die Vorstellungskraft der Schauspieler sehr gefordert, denn es gibt kaum Anhaltspunkte, an denen sie sich orientieren können. Nachdem die Dreharbeiten abgeschlossen sind wird das Filmmaterial den Animatoren gegeben, die in die Aufnahmen die digitalen Geschöpfe und Umgebungen einfügen und rendern. Dabei muss jede Kreatur einzeln animiert werden. Übrigens ist dies recht aufwendig, es müssen Modelle eingescannt werden, die Gitter die sich dadurch ergeben, im Computer korrigiert und natürlich eine Haut übergezogen werden. Erst nach diesem Arbeitsschritt kann die Kreatur oder was auch immer animiert werden. Nachdem auch diese Arbeiten abgeschlossen wurden, kommt das Material zu Industrial Light and Magic, einer Tochterfirma von George Lucas kurz ILM genannt. Diese „Firma“ hat sich darauf spezialisiert, Filme zu veredeln. Es werden dort noch einige Verbesserungen vorgenommen, zum Beispiel werden Laserstahlen, Hintergründe, Staub und Nebel eingefügt. Die Sound Abteilung hat jedoch auch noch einen hohen Stellenwert, denn erst durch den Sound wird ein Film zum Film. Auch hier kommen Computer zum Einsatz, um zum Beispiel Töne zu mischen und zu resamplen. Fazit: Ohne Computertechnik wäre die Filmbranche inzwischen aufgeschmissen. Denn vor einigen Jahren wäre das einfach unmöglich gewesen. Wie George Lucas sagte, als er gefragt wurde warum die Filme nicht in chronologischer Reinfolge gedreht wurden: Die Zeit war nicht reif. Und inzwischen kann man kaum noch zwischen dem
unterscheiden, was Realität ist und dem, was digital eingefügt wurde. So
entsteht eine vollkommene Illusion. Wenn man das „Making of“ nicht gesehen
hat, kann man sich kaum vorstellen, wie sie das hingekriegt haben. Es
verschwimmen bereits jetzt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Letzten Endes ist aber all die Technologie gedacht,
um eine Geschichte zu erzählen, nicht mehr und auch nicht weniger. - frei nach George Lucas |
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| Links:
Die Ganze Präsentation in Powerpoint ist leider etwas zu Groß für meinen Webspace, auf anfrage lässt sich da vielleicht was machen. |
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